Anlässlich des internationalen Weltautismustages am 2. April macht Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel auf die Lebensrealitäten von Menschen im Autismus-Spektrum aufmerksam. Verständnis zu schaffen und Menschen mit und ohne Störung im Autismus-Spektrum zusammenzubringen ist Aufgabe einer inklusiven Gesellschaft. In diesem Zusammenhang ist der gemeinsame Aktionstag von zehn oberösterreichischen Organisationen – von der Autistenhilfe über das Diakoniewerk bis hin zu den Barmherzigen Brüder – hervorzuheben, welcher am 8. April im Linzer Rathaus in Linz stattfindet und damit ein sichtbares Zeichen setzt.
Im Mittelpunkt des Aktionstages stehen Informationsangebote, Austauschmöglichkeiten sowie ein Impulsvortrag mit anschließender Diskussionsrunde. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt heuer auf dem Thema „Autismus und Lernen“.
„Menschen im Autismus-Spektrum sind ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft. Unser Ziel ist mehr Verständnis für ihre Beeinträchtigung zu schaffen, damit auch sie ihre Stärken und Talente bestmöglich im Alltag entfalten können. Dazu braucht es gezielte Unterstützung und Angebote, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.“
– Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel
Vorbild Oberösterreich: OÖ Autismus-Aktionsplan wird erstellt
In Oberösterreich leisten zahlreiche Organisationen einen wesentlichen Beitrag zur Begleitung von Menschen im Autismus-Spektrum. Sie bieten Beratung, Therapie, Betreuung und konkrete Hilfestellungen im Alltag – sowohl für Betroffene als auch für deren Familien. Als deutliches Zeichen der Unterstützung für Menschen im Autismus-Spektrum erstellt Oberösterreich nun als erstes Bundesland einen eigenen Autismus-Aktionsplan, welcher bis zum Jahresende präsentiert werden soll.
„Um die Autismus-Spektrums-Störung noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken, habe ich die Sozialabteilung des Landes Oberösterreich damit beauftragt, unter Einbeziehung von Experten, Organisationen und Angehörigenvertreter einen eigenen Aktionsplan für Menschen im Autismus-Spektrum zu erstellen. Dabei sollen sowohl Erfahrungen aus dem Alltag als auch fachliches Wissen, etwa aus dem Bildungsbereich, einfließen.“, so Landesrat Dörfel.
