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Foto: Horst Einöder
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24,1 Millionen Euro für Lohnerhöhungen im Sozialbereich

Land Oberösterreich sowie Städte und Gemeinde übernehmen die Kosten des Kollektivvertragsabschlusses in der Sozialwirtschaft

Der kürzlich erzielte Kollektivvertragsabschluss in der Sozialwirtschaft schafft in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten faire Rahmenbedingungen für die Beschäftigten und Planungssicherheit für die Träger. Das Land Oberösterreich sowie die Städte und Gemeinden werden als wesentliche Auftraggeber im Sozialbereich den beauftragten Organisationen – konkret jenen Organisationen und Einrichtungen, die sich an den Abschluss des SWÖ-KV anlehnen bzw. nach diesem entlohnen – die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen, um den Gehaltsabschluss übernehmen zu können. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialorganisationen, die im Auftrag des Landes tätig sind, werden rund 24,1 Millionen Euro für die Gehaltsanpassungen zur Verfügung gestellt.

 

„Soziale Arbeit ist eine tragende Säule unseres Zusammenhalts. Wer täglich Verantwortung für andere übernimmt, verdient faire Rahmenbedingungen und verlässliche Perspektiven. Mit der Übernahme der Kosten für den Kollektivvertragsabschluss setzen wir gemeinsam mit Städten und Gemeinden ein klares Zeichen der Wertschätzung und sorgen zugleich für Stabilität und Planungssicherheit im oberösterreichischen Sozialbereich.“

– Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer

 

„Die Verhandlungspartner haben in einer wirtschaftlich herausfordernden Lage Verantwortung übernommen und sind zu einem vertretbaren Abschluss gekommen. Daher unterstützen wir diesen gemeinsamen Weg und tragen diesen Abschluss mit. Damit setzen das Land Oberösterreich, die Gemeinden und die Städte ein klares Zeichen der Wertschätzung gegenüber allen, die das soziale Netz in Oberösterreich tragen.“

– Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel

 

Städte tragen eine besondere Verantwortung im Sozialbereich, als unmittelbare Ansprechpartnerinnen für die Menschen vor Ort. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, Stabilität zu gewährleisten und faire Arbeitsbedingungen sicherzustellen. Die Mitarbeiter*innen im Sozialbereich leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit der gemeinsamen Finanzierung des Kollektivvertragsabschlusses wird ein starkes Signal der Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten gesetzt und zugleich die Leistungsfähigkeit unserer sozialen Einrichtungen gestärkt. Ein besonderer Dank gilt den Sozialpartnern für die konstruktiven Verhandlungen. Sie haben die Bedürfnisse der Beschäftigten und der auf das soziale Netz angewiesenen Menschen ebenso berücksichtigt wie die Herausforderungen der finanzierenden Gebietskörperschaften.“

– Städtebund-Vorsitzender Bgm. Mag. Dietmar Prammer

 

„Die Gemeinden sind starke und verlässliche Partner im Sozialbereich. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Auch wenn sich die Einnahmensituation für das Jahr 2026 und darüber hinaus als äußerst angespannt und herausfordernd darstellt, sind wir bereit, diese spürbare und nachhaltige Gehaltsanpassung im Gemeindebereich mitzutragen. Damit schaffen wir faire Rahmenbedingungen für die Beschäftigten und geben den Trägerorganisationen die notwendige Planungssicherheit. Das ist ein klares Bekenntnis zur sozialen Verantwortung und zur Wertschätzung all jener, die in Oberösterreich für andere da sind.“

– Gemeindebund-Präsident Bgm. Christian Mader

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