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Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel eröffnete mit dem Gong offiziell die Verhandlungen. (c) Land OÖ/Daniel Kauder
Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel eröffnete mit dem Gong offiziell die Verhandlungen. (c) Land OÖ/Daniel Kauder

Marktplatz Lebensnetze 2025: Unternehmen und NGOs setzen Zeichen für Solidarität

Sozial-Landesrat Dörfel lobt eindrucksvolle Plattform für gelebte Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Sozialem

Am Montagabend fand in der Raiffeisen-Arena der Marktplatz Lebensnetze zum 16. Mal statt – ein Abend, an dem nicht Geld, sondern Leistung, Engagement und Kooperationen im Mittelpunkt standen. Durch die entstandenen sozialen Partnerschaften wurde ein umgerechneter Gesamtwert von über 251.000 Euro erzielt. Ein erneutes Rekordergebnis, welches zeigt, dass Solidarität und kreative Zusammenarbeit in Oberösterreich gelebt werden.

„Das Institut Lebensnetze demonstriert erneut, wie gesellschaftliches Engagement und wirtschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen können. Wenn Menschen aufeinander zugehen und die Lebensrealität anderer kennenlernen, entstehen Partnerschaften, die dafür sorgen, dass Hilfe genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird.“

– Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel

„Der Marktplatz Lebensnetze ist ein einzigartiges Format. Er zeigt, wie bereichernd Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Wirtschaft und Non-Profit-Organisationen sein können. Wir freuen uns, dass auch dieses Jahr wieder ein Top-Ergebnis, mit Mehrwert für die Gesellschaft, erzielt werden konnte.“

– Vorsitzender Institut Lebensnetze MMag. Michael Baminger

Der Marktplatz Lebensnetze, organisiert von Institut Lebensnetze, hat sich mittlerweile als feste Größe im sozialen Engagement in Oberösterreich etabliert. Im Rahmen der 16. Ausgabe trafen 32 Unternehmen und 30 gemeinnützige Organisationen aufeinander, führten Gespräche und handelten über konkrete Leistungen – von Infrastrukturmaßnahmen bis hin zum Zurverfügungstellen von Fachkräften.

In entspannter Marktplatz-Atmosphäre wurden „Deals“ ausgehandelt, bei denen Angebot und Nachfrage aufeinandertrafen. Das Ziel: Nachhaltige Netzwerke schaffen. Damit bleibt die Idee des Marktplatzes treu: Kooperation statt Spende, Partnerschaft statt Almosen. Die Vielfalt der „getauschten“ Leistungen zeigt, wie viel Potenzial entsteht, wenn man zusammenarbeitet. Dörfel sieht die Veranstaltung als großen Erfolg. Für ihn haben solche Formate Modellcharakter. Damit zeigt Oberösterreich erneut die Vorreiterrolle!

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