Aktuelles.

12.000 zusätzliche Leistungsstunden für Persönliche Assistenz – Landesrechnungshof bestätigt den oberösterreichischen Weg 

Neuer Bedarfs- und Entwicklungsplan schafft zielgerichtete Planungsgrundlage

Der heute veröffentlichte Bericht des Oö. Landesrechnungshofes zur Folgeprüfung der Persönlichen Assistenz bestätigt den eingeschlagenen Weg des Landes Oberösterreich zum Ausbau der Persönlichen Assistenz.

Im Rahmen des aktuellen Ausbauprogramms werden noch heuer 6.000 zusätzliche Leistungsstunden für neue Antragsteller bereitgestellt. Für 2027 ist ein weiterer Ausbau um 6.000 Stunden vorgesehen. Insgesamt wird die Persönliche Assistenz damit bis Ende 2027 um 12.000 Leistungsstunden ausgebaut. Die dafür notwendigen Ressourcen werden aus dem OÖ Plan in Verbindung mit „Alternativen Wohnformen“ und „Inklusiver Wohnassistenz“ bereitgestellt.

„Das Land Oberösterreich verfolgt das Ziel, Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Persönliche Assistenz ist ein zentraler Baustein für Teilhabe und Eigenständigkeit. Daher wird dieser Bereich im Rahmen des OÖ Plans konsequent weiter ausgebaut. Mit insgesamt 12.000 zusätzlichen Leistungsstunden bauen wir die Persönliche Assistenz weiter aus.“

Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel

 

Bedarfs- und Entwicklungsplan kommt im ersten Quartal 2027

Neben dem Ausbau arbeitet das Land an einer aktualisierten Planungsgrundlage. Die Abteilung Trends und Innovation wurde beauftragt, die Prognosen zum künftigen Unterstützungsbedarf im Bereich des oö. Chancengleichheitsgesetzes zu aktualisieren.

Auf dieser Grundlage wird im ersten Quartal 2027 ein neuer Bedarfs- und Entwicklungsplan für den Bereich Chancengleichheit vorgelegt. Darin werden insbesondere die weitere Entwicklung der Persönlichen Assistenz und der Mobilen Dienste sowie die entsprechenden Zielsetzungen festgelegt.

„Die Empfehlungen des Landesrechnungshofes werden bereits konkret umgesetzt. Der weitere Ausbau muss sich am tatsächlichen Bedarf orientieren und auf einer verlässlichen Planung aufbauen. Mit den aktualisierten Prognosen und dem neuen Bedarfs- und Entwicklungsplan schaffen wir dafür die notwendigen Grundlagen“, so Dörfel.

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