Aktuelles.

Landes- und EU-Fördermittel in der Höhe von 1,6 Millionen Euro für Hitzeschutz in Alten- und Pflegeheimen

Sozialressort nutzt EU-Förderprogramm für Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung in Alten- und Pflegeheimen

 

Zur nachhaltigen Sicherung der Lebensqualität und des gesundheitlichen Wohlbefindens älterer Menschen in Alten- und Pflegeheimeinrichtungen – insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender sommerlicher Hitzeperioden – sowie zur spürbaren Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das dort tätige Personal stellt das Sozialressort des Landes Oberösterreich gezielt EU- und Landesfördermittel bereit. Da es sich bei ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) um eine Förderung im ländlichen Raum handelt, ist eine Projektumsetzung für die Standorte der Oö. APH ausschließlich in Gemeinden mit weniger als 30.000 Einwohnern und Einwohnerinnen möglich.

 

„Hitzeperioden sind keine Ausnahme mehr, sondern Realität. Darauf müssen auch unsere Alten- und Pflegeheime reagieren können. Mit dem Hitzeschutz-Programm wollen wir für mehr Lebensqualität und bessere Arbeitsbedingungen in den oberösterreichischen Alten- und Pflegeeinrichtungen sorgen.“

-Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel

 

 

Förderung: bis zu 130.000 Euro je Projekt


Gefördert werden bauliche und technische Maßnahmen zur Reduktion sommerlicher Überwärmung – darunter etwa außenliegende, bewegliche Beschattungselemente, Lüftungssysteme, die Reduktion von Glasflächen oder auch Begrünungen von Flächen inklusive Entsiegelung.

Für den Hitzeschutz in den oö. Alten- und Pflegeheimen werden seitens des Landes Oberösterreich und der EU insgesamt bis zu 1,6 Millionen Euro an Fördermittel zur Verfügung gestellt. Damit werden 65 Prozent der förderbaren Kosten übernommen und Investitionen von mindestens 2,5 Millionen Euro ausgelöst.

Die Kostenaufteilung der Gesamtinvestitionen gestaltet sich wie folgt:

– 37 % trägt das Sozialressort des Landes Oberösterreich,
– 28 % stammen aus EU-Fördermitteln des ELER-Programms,
– 35 % werden als Eigenmittel durch die Rechtsträger der Oö. Alten- und Pflegeheime bzw. die Förderweber aufgebracht.

Damit nimmt das Sozialressort – wie bereits in der Vergangenheit – EU-Förderprogramme gezielt für Projekte in Oberösterreich in Anspruch. Der Schwerpunkt der vorigen Förderperiode lag auf baulichen Maßnahmen in Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen, der aktuelle Förderaufruf unterstützt Alten- und Pflegeheime.

 

Projektanträge jetzt einreichen
Das Sozialressort des Landes Oberösterreich ruft alle förderfähigen Einrichtungen auf, Projektvorschläge bis 9. Dezember 2025 unter www.eama.at einzureichen.

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