5.368 pflegebedürftige Menschen unterstützt – Dörfel mahnt Bund zur raschen Weiterentwicklung
Die Oberösterreichische Landesregierung hat heute den Landesanteil für die 24-Stunden-Betreuung im Jahr 2025 beschlossen. Das Land Oberösterreich stellt nach der nun erfolgten Abrechnung 13,6 Millionen Euro dafür bereit. Insgesamt wurden damit 5.368 pflegebedürftige Menschen unterstützt.
„Der Wunsch der meisten Menschen ist klar: Sie wollen möglichst lange zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung leben. Die 24-Stunden-Betreuung leistet dazu einen wichtigen Beitrag und entlastet gleichzeitig viele Familien. Das Land Oberösterreich unterstützt dieses Angebot daher mit finanziellen Mitteln in der Höhe von 13,6 Millionen Euro. Gleichzeitig müssen wir die Rahmenbedingungen weiterentwickeln, damit die 24-Stunden-Betreuung auch in Zukunft leistbar und möglichst flexibel bleibt.“
– Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel
4-Punkte-Plan „24-Stunden-Betreuung“
Gleichzeitig fordert Dörfel den Bund auf, die Rahmenbedingungen zu verbessern. Bereits im Mai 2025 hat die Landessozialreferentenkonferenz auf Antrag Oberösterreichs einen 4-Punkte-Plan für verbesserte Rahmenbedingungen bei der 24-Stunden-Betreuung präsentiert.
Konkret werden mit diesem 4-Punkte-Plan folgende Änderungen gefordert:
- Bundesweit einheitliche und verbindliche Qualitätskriterien für in Österreich tätige Vermittlungsagenturen
- Anhebung der Förderung, um pflegebedürftige Menschen und ihre Familien finanziell stärker zu entlasten
- Anhebung der Einkommensgrenze für die Inanspruchnahme der Förderung zur 24-Stunden-Betreuung
- Anpassung der Förderrichtlinie, damit sich künftig mehrere pflegebedürftige Personen eine 24-Stunden-Betreuung teilen können
„Die Länder haben einen gemeinsamen Vier-Punkte-Plan vorgelegt. Jetzt ist der Bund in der Verantwortung, endlich die notwendigen Verbesserungen umzusetzen. Die 24-Stunden-Betreuung muss für Familien leistbar bleiben, verlässliche Qualität bieten und flexibler werden“, so Dörfel.
