Aktuelles.

Land OÖ/Antonio Bayer
Land OÖ/Antonio Bayer

Neue Förderrichtlinien für Oberösterreichs Jugendzentren beschlossen

OÖ Hausordnung als Orientierungsrahmen verankert, Transparenz geschaffen

Mit dem heutigen Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung wurden die Kriterien zum Erhalt einer Landesförderung für Jugendzentren und Jugendtreffs festgeschrieben. Damit wird die Förderung des laufenden Aufwands erstmals einheitlich, transparent und nachvollziehbar geregelt. Entlang der strategischen Handlungsfelder des Jugendressorts werden Strukturen gestärkt, die jungen Menschen Entwicklungsmöglichkeiten, sichere Freizeit- und Erfahrungsräume sowie klare Orientierung im Sinne der OÖ Hausordnung bieten. Die Richtlinie tritt rückwirkend mit 1. Jänner 2026 in Kraft.

„Jugendzentren sind wichtige Orte für Orientierung, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung. Mit der neuen Förderrichtlinie schaffen wir klare und transparente Rahmenbedingungen und stellen sicher, dass Jugendzentren ihrer wichtigen Rolle als sichere und wertorientierte Anlaufstellen für junge Menschen gerecht werden.“

– Jugendlandesrat Dr. Christian Dörfel

Klarer Fokus auf die OÖ Hausordnung im Jugendbereich

Ein zentraler Schwerpunkt der neuen Förderrichtlinie liegt auf der Umsetzung der OÖ Hausordnung in Jugendzentren und Jugendtreffs. Diese Einrichtungen sollen jungen Menschen ein sicheres, am Kinderschutz orientiertes Umfeld bieten, in dem demokratische und faire Regeln ein respektvolles und rücksichtsvolles Miteinander gewährleisten. Die vermittelten Grundregeln des Zusammenlebens – Respekt, Verantwortung, Rücksichtnahme und die Einhaltung gemeinsamer Regeln – sollen dabei nicht nur innerhalb der Einrichtungen gelten, sondern jungen Menschen auch über das Jugendzentrum hinaus Orientierung für ihr weiteres Leben geben.

Einheitliche und transparente Förderung

Bereits bisher wurde der laufende Aufwand von Jugendzentren und Jugendtreffs auf Basis interner Richtlinien gefördert. Mit dem Beschluss der neuen Förderrichtlinie wird diese Förderung erstmals einheitlich und transparent geregelt. Die Förderung erfolgt anhand klar definierter Voraussetzungen, wie etwa Mindestöffnungszeiten, qualifizierter Betreuung durch Fachpersonal sowie inhaltlicher Ausrichtung der Angebote. Ziele, Voraussetzungen und förderbare Maßnahmen sind damit für die Betreiber der Jugendzentren klar und nachvollziehbar dargestellt.

Diesen Beitrag teilen

Weitere Themen

Wiener Auszeit-WG kann nur ein erster Schritt sein

Bund muss endlich einen wirksamen Rechtsrahmen für straffällige Unmündige schaffen Der Start der Wiener Auszeit-WG zeigt aus Sicht von Jugend-Landesrat Dr. Christian Dörfel, dass beim Umgang mit strafunmündigen Intensivtätern dringender Handlungsbedarf besteht. Einzelne Maßnahmen der Länder könnten jedoch keinen österreichweit einheitlichen Rechtsrahmen ersetzen. „Die …

DigiCamp 2026: Programmieren, produzieren, probieren

Jugend-Landesrat Dörfel besucht Feriencamp des Landes OÖ in Hagenberg, wo Jugendliche digitale Zukunft gestalten Beim DigiCamp 2026 des JugendService des Landes Oberösterreich erwerben Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren praxisnahe Digitalkompetenzen – von der Programmierung eigener Apps und Games bis zum Bau von Robotern. …

Inklusives Oberösterreich holt Menschen mit Behinderungen in die Mitte der Gesellschaft

Oberösterreich stärkt die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den zentralen Lebensbereichen Arbeit, Wohnen und Ehrenamt   In diesem Monat wird weltweit auf die Rechte, Leistungen und gesellschaftliche Vielfalt von Menschen mit Behinderungen aufmerksam gemacht. Oberösterreich gilt dabei als Vorreiter und verfolgt ein klares …
Foto: Land Steiermark / Resch

Endlich vom Reden ins Tun kommen: Straftaten müssen auch für unter 14-Jährige Konsequenzen haben

Angesichts der steigenden Kinder- und Jugendkriminalität fordert Jugend-Landesrat Dr. Christian Dörfel den Bund auf, endlich konkrete gesetzliche Maßnahmen zu setzen. Die jüngsten Vorschläge des Justizministeriums könnten dabei nur ein erster Schritt sein. „Unser Rechtsstaat darf nicht länger zusehen, wenn immer jüngere Täter strafbare Handlungen …

Umsetzung der Betreuungsarchitektur 2040 im Bezirk Freistadt beginnt: „Wohnen im besten Alter“ in Unterweißenbach schafft moderne Wohnform für ältere Menschen

Direkte Anbindung an das Bezirksseniorenheim schafft ideale Voraussetzungen für bedarfsgerechte Betreuung und Pflege Im Ortszentrum von Unterweißenbach soll auf einer rund 3.000 Quadratmeter großen Fläche nach dem Modell der WSG unter dem Titel „Wohnen im besten Alter“ ein zukunftsweisendes Wohnprojekt mit 22 barrierefreien Wohnungen …

Neues Tageszentrum in Andorf ergänzt bestehende Betreuungsmodelle und schafft Entlastung von pflegenden Angehörigen

In Anwesenheit von Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel, dem Obmann des Sozialhilfeverbandes Schärding Dr. Florian Kolmhofer und dem Andorfer Bürgermeister Karl Buchinger wurde Anfang Juli das neue Tageszentrum in Andorf offiziell eröffnet. Die barrierefreien Räumlichkeiten befinden sich im Erdgeschoss des Bezirksalten- und Pflegeheimes und bieten …
Land OÖ/Antonio Bayer
Land OÖ/Antonio Bayer
Zum Inhalt springen