Dörfel betont zum Internationalen Tag der Bildung die Bedeutung von Sprache, Bildung, Leistungsbewusstsein und der Verantwortung von Eltern als zentrale Elemente der OÖ Hausordnung
Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Jänner weist Integrations-Landesrat Dr. Christian Dörfel auf die zentrale Bedeutung von Deutschkenntnissen, Bildung und Leistungsbereitschaft für ein gelingendes Zusammenleben in Oberösterreich hin. Sprache und Bildung eröffnen Chancen – sie sind jedoch keine freiwillige Kür, sondern eine klare Pflicht für alle, die hier leben und ihre Zukunft gestalten wollen.
„Sprache schafft Verständigung, Bildung eröffnet Perspektiven. Wer in Oberösterreich dazugehören will, muss lernen. Deutsch und Bildung sind der Schlüssel für Teilhabe, Selbstständigkeit und berufliche Chancen – und sie sind eine klare Pflicht, keine unverbindliche Option“, betont Integrations-Landesrat Dr. Christian Dörfel.
Verantwortung von Eltern als zentrales Element
Eine besondere Verantwortung kommt dabei den Eltern zu. Sie haben die Pflicht, ihre Kinder entlang des Bildungsweges aktiv zu unterstützen. „Eltern sind der entscheidende Faktor für den Bildungserfolg ihrer Kinder. Wer seinen Kindern Bildung vorenthält oder schulisches Lernen nicht ernst nimmt, verbaut Zukunft – nicht nur die eigene, sondern auch jene der nächsten Generation und letztlich unseres Landes“, so Dörfel.
Bildung und Sprache sind zugleich eng mit Leistungsbewusstsein und Eigenverantwortung verbunden. Fleiß, Einsatzbereitschaft und Tatkraft sind die Grundlage für persönlichen Aufstieg, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Wohlstand in Oberösterreich. „Wir erwarten, dass Leistungsbereitschaft gelebt wird. Wer Verantwortung übernimmt und sich bemüht, stärkt nicht nur sich selbst, sondern leistet einen Beitrag für das Gemeinwohl“, hält der Landesrat fest.
Das Land Oberösterreich unterstützt dort, wo Hilfe notwendig ist – insbesondere wenn Menschen nicht mit gleichen Voraussetzungen starten. Diese Unterstützung ist jedoch an klare Erwartungen geknüpft. „Hilfe ist kein Selbstzweck. Wer Unterstützung erhält, muss bereit sein, selbst etwas beizutragen – durch Deutschlernen, Bildung, Arbeit und Integration. Wer Leistungen ausnutzt oder sich Pflichten entzieht, verletzt die Solidarität und muss mit Konsequenzen rechnen“, stellt Dörfel klar.
Verankerung von Grundsätzen in der OÖ Hausordnung
Diese Grundsätze sind auch in der OÖ Hausordnung verankert, die zentrale Regeln für das Zusammenleben in Oberösterreich definiert. Sie macht deutlich: Deutsch, Bildung, Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortung sind wesentliche Voraussetzungen für ein gutes Einfinden und Weiterkommen in unserer Gesellschaft.
Zum Internationalen Tag der Bildung setzt das Integrationsressort damit ein klares Signal: Oberösterreich fördert und unterstützt – erwartet aber im Gegenzug Engagement, Verantwortungsbewusstsein und den Willen, die Chancen von Sprache und Bildung konsequent zu nutzen.
