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Christian Dörfel als neuer Landesrat für Soziales, Integration und Jugend angelobt

In der Sitzung des Landtags vom 24. Oktober wurde Dr. Christian Dörfel als neuer Landesrat für Soziales, Integration und Jugend angelobt. Er folgt dem scheidenden Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer nach und übernimmt dessen Aufgabengruppen.

„Christian Dörfel ist ein Profi, der den oberösterreichischen Reformweg im Sozialbereich erfolgreich weitergehen wird und dabei weitere Innovationen vorantreiben wird.  Auch im Integrationsbereich wird er den klaren Kurs, auf dem Oberösterreich unterwegs ist, fortführen.“ – Landeshauptmann Thomas Stelzer

 „Im Ressort für Soziales, Integration und Jugend stellen wir die Weichen, wie wir in den nächsten Jahren in Oberösterreich zusammenleben möchten. Es geht um nichts weniger, als ein gutes Zusammenleben in unserem Land auch in Zukunft sicherzustellen. Mit Rechten und Pflichten für den Einzelnen. Mit klaren Werten für die Gesellschaft“ – Landesrat Dr. Christian Dörfel

Nach der Angelobung fand eine außerordentliche Regierungssitzung statt. Landesrat Dörfel skizzierte in seiner ersten Rede als Regierungsmitglied seine inhaltlichen Schwerpunkte für die kommenden drei Jahre: „Ich werde den Reformkurs im Sozialressort fortsetzen und auch weiterführen – mit einzelnen neuen Schwerpunkten.“

Inhaltliche Schwerpunkte in den Bereichen Pflege und Integration

Im Bereich Pflege wird die Fachkräftestrategie zur Anwerbung von Mitarbeiter/innen fortgeführt. Der heutige Gesetzesbeschluss zur Einrichtung einer Service-GmbH zur Entlastung der Sozialhilfeverbände ist – vorbehaltlich einer mehrheitlichen Zustimmung im Landtag – dafür ein erster wichtiger Schritt.

Als künftiger Schwerpunkt sollen neue Betreuungsformen und Modelle für ältere Menschen entwickelt werden. In der Integration das Thema Werte und Respekt in den Vordergrund rücken: „Integration ist kein Angebot, sondern eine Verpflichtung“, so der Landesrat. Wertekurse, in denen Umgangsformen und Lebensweisen vermittelt werden, sollen weiter ausgebaut und dort, wo es möglich ist, auch verpflichtend ausgestaltet werden.

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