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Kein Spielzeug: Null Toleranz für Zerstörung mit illegalen Böllern

Jugend-Landesrat Christian Dörfel appelliert vor Silvester an Vernunft und Respekt

Kurz vor dem Jahreswechsel häufen sich Medienberichte über Vorfälle, bei denen mit Böllern, Feuerwerkskörpern und illegaler Pyrotechnik öffentliches Gut beschädigt oder mutwillig zerstört wurde. Was für manche nach „Spaß“ klingt, ist in Wahrheit rücksichtslos, gefährlich und teuer – für Gemeinden, Einsatzkräfte und letztlich für die gesamte Gesellschaft.

„Wer glaubt, mit Böllern Haltestellen, Mistkübel oder öffentliche Plätze in die Luft jagen zu können und damit Menschen zu gefährden, hat den Ernst der Lage nicht verstanden. Das ist kein Lausbubenstreich, sondern Sachbeschädigung und im schlimmsten Fall Körperverletzung. Wer andere gefährdet, überschreitet eine Grenze. Und wer Grenzen überschreitet, muss mit Konsequenzen rechnen.”

– Jugend-Landesrat Dr. Christian Dörfel.

Feuerwerke gehören für viele zum Jahreswechsel dazu. Doch die Grenze zwischen legalem Feiern und gefährlichem Fehlverhalten wird zunehmend überschritten. Wenn Bushaltestellen, Mistkübel oder öffentliche Gebäude durch Pyrotechnik beschädigt oder Passantinnen und Passanten gefährdet werden, hört jeglicher Spaß auf. Die Kosten für diese Zerstörungen tragen Gemeinden, Einsatzkräfte sowie Steuerzahlerinnen und Steuerzahler – Kosten, die vollständig vermeidbar wären.

Besonders kritisch sieht Jugend-Landesrat Dörfel die zusätzliche Belastung für Einsatzkräfte. Viele von ihnen verzichten auf ihre Freizeit, um auch an Feiertagen für die Sicherheit aller da zu sein. Wenn sie wegen sinnloser Explosionen ausrücken müssen, ist das einfach respektlos.

 

Gefahr für Kinder und Jugendliche

Nicht nur andere werden gefährdet – besonders Kinder und Jugendliche bringen sich selbst in Lebensgefahr. Jedes Jahr verletzen sich rund 200 bis 400 Menschen in Österreich beim unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Davon sind 65 % Kinder und Jugendliche unter 24 Jahren. Verbrennungen an Händen und Gesicht, Gehörschäden oder bleibende Verletzungen sind keine Seltenheit. Wer Böller oder Raketen falsch handhabt, riskiert nicht nur Sachschaden, sondern auch das eigene Leben.

Der Jugend-Landesrat richtet seinen Appell daher ausdrücklich an Eltern und Erziehungsberechtigte, die Verantwortung nicht aus der Hand zu geben. Gespräche, klare Worte und echtes Interesse wirken. Jugendliche testen Grenzen, Erwachsene müssen sie setzen. Silvester darf kein Freibrief für Zerstörung sein, sondern soll ein sicherer und gemeinsamer Start ins neue Jahr bleiben.

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