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Sozialministerin Korinna Schumann und Landesrat Christian Dörfel. Foto: BMASGPK/Habermann
Sozialministerin Korinna Schumann und Landesrat Christian Dörfel. Foto: BMASGPK/Habermann

Konstruktiver Austausch mit Sozialministerin Schumann für gemeinsames Ziel:  Gute Pflege im Alter auch in Zukunft sicherstellen

Oberösterreich durch strategische Maßnahmen gut gerüstet für die Herausforderungen im Pflegebereich – Reformbedarf bei 24-Stunden-Betreuung und Pflegegeld auf Bundesebene

Im Zentrum eines Arbeitsgesprächs zwischen Sozialministerin Korinna Schumann und dem derzeitigen Vorsitzenden der Landessozialreferenten, Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel, stand die Frage, wie die Pflege in Österreich zukunftssicher gestaltet werden kann. Oberösterreich hat in diesem Bereich bereits zentrale Weichen gestellt. Mit der Fachkräftestrategie zur Personalgewinnung in der Pflege, der Betreuungsarchitektur 2040 zur Entwicklung neuer Pflegeformen sowie der Gründung von ALTER OÖ – der neuen Struktur zur Unterstützung der Sozialhilfeverbände – begegnet das Land aktiv den Herausforderungen des demografischen Wandels.

„Unser Ziel in Oberösterreich ist klar: Wir wollen auch in Zukunft eine gute Pflege in vertrauter Umgebung sicherstellen – bedarfsgerecht, leistbar für den Einzelnen, finanzierbar für die öffentliche Hand. Oberösterreich hat bereits wichtige Schritte gesetzt, um auch in Zukunft ein Altern in Würde zu ermöglichen. In einigen Bereichen – wie etwa der 24-Stunden-Betreuung – braucht es jedoch bessere bundesweite Rahmenbedingungen. Der Austausch war ein wichtiger Impuls, um gemeinsame Lösungen auf den Weg zu bringen.“

– Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel

Beim Treffen wurden die nächsten Schritte und wesentlichen Inhalte einer bundesweiten Pflegestrategie besprochen. Einigkeit bestand darüber, dass es für gute Pflege sowohl verlässliche Strukturen als auch ausreichend Personal bedarf. Während Oberösterreich hier gezielt investiert, sind in einzelnen Bereichen – insbesondere bei der 24-Stunden-Betreuung und zur Entlastung pflegender Angehöriger – Anpassungen auf Bundesebene nötig, um neue Modelle und Formen der Pflege zu erleichtern. Die Pflege der Zukunft erfordert damit sowohl regionales Handeln als auch gemeinsame Lösungen auf bundesweiter Ebene. Das Arbeitsgespräch war ein wichtiger Schritt, um beides miteinander zu verbinden.

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