Niederschwellige Unterstützung sichert Wohnungserhalt und hilft Menschen in schwierigen Lebenslagen
Menschen in schwierigen sozialen Situationen benötigen oft rasche, unbürokratische und wohnortnahe Unterstützung. Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel besuchte daher das Betreute Wohnen und den Treffpunkt des Samariterbunds der Stadt Linz in der Freistädterstraße 317. Die Einrichtung bietet niederschwellige Hilfe für Bewohnerinnen und Bewohner, die von klassischen Unterstützungsangeboten häufig nicht mehr erreicht werden.
„Gerade Menschen in Krisensituationen brauchen ein stabiles Sicherheitsnetz und verlässliche Ansprechpartner vor Ort. Der Samariterbund leistet hier einen enorm wichtigen Beitrag. Das Angebot hilft Menschen dabei, ihre Wohnung zu erhalten, Krisen zu bewältigen und wieder Stabilität in ihr Leben zu bringen. Gleichzeitig werden damit Wohnungslosigkeit und existenzielle Krisen verhindert“, betont Dörfel.
Die Bewohnerinnen und Bewohner können trotz persönlicher Herausforderungen weiterhin selbständig wohnen. Durch die sozialarbeiterische Begleitung des Samariterbunds werden Konflikte frühzeitig entschärft und Wohnungsverluste verhindert.
Hilfe in Krisensituationen und Unterstützung im Alltag
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Menschen unter anderem bei Konflikten im Wohnumfeld, psychischen Belastungen, erhöhter Aggressionsbereitschaft, Suchterkrankungen oder akuten Krisensituationen. Besonders Menschen mit psychiatrischen Diagnosen profitieren von der niederschwelligen Betreuung, die häufig entscheidend dafür ist, dass ein eigenständiges Wohnen weiterhin möglich bleibt. Darüber hinaus erhalten sozial bedürftige Personen praktische Unterstützung im Alltag – etwa beim Ausfüllen von Anträgen für Heizkostenzuschüsse, Wohnbeihilfen oder weiteren sozialen Leistungen.
