Aktuelles.

Foto anlässlich der Vergabe des Landespreises für Integration am 20. November 2025 im Steinernen Saal in Linz

Weltfrauentag: Respekt vor Frauen als unverrückbare Grundregel des Zusammenlebens in Oberösterreich

LR Dörfel: „Wer Frauen nicht achtet, hat in Oberösterreich keinen Platz“

Immer wieder berichten Lehrerinnen, Polizistinnen oder Mitarbeiterinnen in öffentlichen Einrichtungen von Situationen, in denen ihre Autorität infrage gestellt werden oder ihre Arbeit nicht wertgeschätzt wird, nur weil sie Frauen sind. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März betont Integrations-Landesrat Dr. Christian Dörfel, dass der Respekt vor Frauen die Basis für Gleichberechtigung ist. Er verweist auf die OÖ Hausordnung, wo das unmissverständlich klargestellt wird.

„Die gleiche Wertschätzung der Arbeit von Frauen und Männern ist eine Grundregel unseres Zusammenlebens in Oberösterreich – ohne Wenn und Aber. Es muss selbstverständlich sein, dass Autorität respektiert wird, unabhängig davon, ob sie von einem Mann oder einer Frau ausgeübt wird. Wer in Oberösterreich lebt, hat diese Grundregeln zu respektieren. Wer sich nicht daran hält, hat bei uns keinen Platz.“

– Integrations-Landesrat Dr. Christian Dörfel

 

Mit der OÖ Hausordnung hat das Land Oberösterreich einen klaren Orientierungsrahmen mit 13 zentralen Regeln für das Zusammenleben geschaffen. Eine dieser Regeln lautet: Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Dazu gehört auch, dass Frauen in allen Lebensbereichen – im Berufsleben, im öffentlichen Raum oder in Führungspositionen – mit demselben Respekt behandelt werden wie Männer.

Der Weltfrauentag bietet Anlass, diese Grundregel besonders zu betonen: Gleichberechtigung ist keine Option, sondern eine klare Erwartung an alle, die Teil unserer Gesellschaft sind. Respekt vor Frauen und die Anerkennung ihrer Autorität sind unverzichtbare Voraussetzungen für ein funktionierendes Miteinander in Oberösterreich.

 

Grundregel in Förderrichtlinien festgeschrieben

Sowohl bei den Deutschkurs-Förderrichtlinien als auch bei den Lernbegleitungsrichtlinien wurde klargestellt: Ein Austausch der Trainerin aufgrund kultureller Einwände wird durch Förderkürzungen sanktioniert. Damit wird verhindert, dass Trainerinnen durch Trainer ausgetauscht werden, weil die Kursteilnehmer keine Frau akzeptieren.

Diesen Beitrag teilen

Weitere Themen

Wiener Auszeit-WG kann nur ein erster Schritt sein

Bund muss endlich einen wirksamen Rechtsrahmen für straffällige Unmündige schaffen Der Start der Wiener Auszeit-WG zeigt aus Sicht von Jugend-Landesrat Dr. Christian Dörfel, dass beim Umgang mit strafunmündigen Intensivtätern dringender Handlungsbedarf besteht. Einzelne Maßnahmen der Länder könnten jedoch keinen österreichweit einheitlichen Rechtsrahmen ersetzen. „Die …

DigiCamp 2026: Programmieren, produzieren, probieren

Jugend-Landesrat Dörfel besucht Feriencamp des Landes OÖ in Hagenberg, wo Jugendliche digitale Zukunft gestalten Beim DigiCamp 2026 des JugendService des Landes Oberösterreich erwerben Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren praxisnahe Digitalkompetenzen – von der Programmierung eigener Apps und Games bis zum Bau von Robotern. …

Inklusives Oberösterreich holt Menschen mit Behinderungen in die Mitte der Gesellschaft

Oberösterreich stärkt die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den zentralen Lebensbereichen Arbeit, Wohnen und Ehrenamt   In diesem Monat wird weltweit auf die Rechte, Leistungen und gesellschaftliche Vielfalt von Menschen mit Behinderungen aufmerksam gemacht. Oberösterreich gilt dabei als Vorreiter und verfolgt ein klares …
Foto: Land Steiermark / Resch

Endlich vom Reden ins Tun kommen: Straftaten müssen auch für unter 14-Jährige Konsequenzen haben

Angesichts der steigenden Kinder- und Jugendkriminalität fordert Jugend-Landesrat Dr. Christian Dörfel den Bund auf, endlich konkrete gesetzliche Maßnahmen zu setzen. Die jüngsten Vorschläge des Justizministeriums könnten dabei nur ein erster Schritt sein. „Unser Rechtsstaat darf nicht länger zusehen, wenn immer jüngere Täter strafbare Handlungen …

Umsetzung der Betreuungsarchitektur 2040 im Bezirk Freistadt beginnt: „Wohnen im besten Alter“ in Unterweißenbach schafft moderne Wohnform für ältere Menschen

Direkte Anbindung an das Bezirksseniorenheim schafft ideale Voraussetzungen für bedarfsgerechte Betreuung und Pflege Im Ortszentrum von Unterweißenbach soll auf einer rund 3.000 Quadratmeter großen Fläche nach dem Modell der WSG unter dem Titel „Wohnen im besten Alter“ ein zukunftsweisendes Wohnprojekt mit 22 barrierefreien Wohnungen …

Neues Tageszentrum in Andorf ergänzt bestehende Betreuungsmodelle und schafft Entlastung von pflegenden Angehörigen

In Anwesenheit von Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel, dem Obmann des Sozialhilfeverbandes Schärding Dr. Florian Kolmhofer und dem Andorfer Bürgermeister Karl Buchinger wurde Anfang Juli das neue Tageszentrum in Andorf offiziell eröffnet. Die barrierefreien Räumlichkeiten befinden sich im Erdgeschoss des Bezirksalten- und Pflegeheimes und bieten …
Foto anlässlich der Vergabe des Landespreises für Integration am 20. November 2025 im Steinernen Saal in Linz
Zum Inhalt springen