Aktuelles.

24-Stunden-Betreuung stärken

Forderung nach Anpassung der Förderung ist berechtigt

Anpassung der Förderung und Anhebung der Einkommensgrenze sind notwendige Schritte, um Betreuung zuhause attraktiver zu gestalten. Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel unterstützt den aktuellen Vorstoß von Caritas, Hilfswerk und Malteser Care zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der 24-Stunden-Betreuung. Angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten und einer seit 2008 unveränderten Einkommensgrenze sei eine Anpassung der Förderung sachlich geboten, um die Betreuung in den eigenen vier Wänden weiterhin attraktiv zu halten.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Pflege auch in Zukunft in guter Qualität sicherstellen – leistbar für den Einzelnen, finanzierbar für die öffentliche Hand. Die 24-Stunden-Betreuung ist für viele der Schlüssel dafür, den Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Diese Möglichkeit wollen wir attraktiver machen. Dazu braucht es praxisnahe Änderungen im Fördersystem – damit diese Form der Betreuung auf die Gegebenheiten unserer Zeit angepasst wird.“

– Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel

4-Punkte-Plan „24-Stunden-Betreuung“

Bereits im Mai des letzten Jahres hat die Landessozialreferentenkonferenz auf Antrag Oberösterreichs einen 4-Punkte-Plan für verbesserte Rahmenbedingungen bei der 24-Stunden-Betreuung präsentiert.

Konkret werden mit diesem 4-Punkte-Plan folgende Änderungen gefordert:

  • bundesweit einheitliche und verbindliche Qualitätskriterien für in Österreich tätigen Vermittlungsagenturen
  • Anhebung der Förderung zur finanziellen Entlastung der Familien
  • Anhebung der Einkommensgrenze zur Inanspruchnahme der Förderung für die 24-Stunden-Betreuung

Anpassung der Förderrichtlinie, um die Teilung einer 24-Stunden-Betreuung durch mehrere pflegebedürftige Personen zu ermöglichen

Diesen Beitrag teilen

Weitere Themen

Nächster Schritt in der Betreuungsarchitektur 2040 – Bezirksseniorenzentrum in Altheim wird zum Heim der Zukunft

Neues Bezirksseniorenzentrum bietet 99 moderne Pflegeplätze – rund 17,9 Millionen Euro in zeitgemäße Pflege und Betreuung investiert   Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Bezirksseniorenzentrums in Altheim setzt Oberösterreich den nächsten Schritt in der Umsetzung der Betreuungsarchitektur 2040. In Anwesenheit von Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred …

Betreubares Wohnen in Roßleithen setzt nächsten Schritt der Betreuungsarchitektur 2040

18 neue Wohneinheiten ermöglichen selbstbestimmtes und generationenübergreifendes Wohnen   Mit dem Spatenstich für das Betreubare Wohnen in Roßleithen wird ein weiteres Projekt im Sinne der Betreuungsarchitektur 2040 umgesetzt. Insgesamt entstehen 18 moderne Wohneinheiten. Zwölf davon sind für Betreubares Wohnen vorgesehen, die weiteren sechs stehen …

Ziel bereits übertroffen – Sorgende Gemeinschaften werden zur Erfolgsgeschichte

Bereits 34 Sorgende Gemeinschaften im Entstehen – Betreuungsarchitektur 2040 wird konsequent umgesetzt Die Sorgenden Gemeinschaften entwickeln sich in Oberösterreich schneller als erwartet zur Erfolgsgeschichte: Das ursprünglich ausgegebene Ziel für das heurige Jahr, 30 Sorgende Gemeinschaften auf den Weg zu bringen, wurde bereits nach wenigen …

LH Thomas Stelzer und LR Christian Dörfel ehrten 23 verdiente Persönlichkeiten aus dem Sozialbereich

Verleihung des Ehrentitels Konsulentin bzw. Konsulent für Soziales und der Humanitätsmedaille   Solidarität und Zusammenhalt werden in Oberösterreich aktiv gelebt. Das dichte soziale Netz beruht dabei vielfach auf dem persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz engagierter Landsleute. Im Rahmen eines Festaktes am Mittwoch, 16. September im …

OÖ Hausordnung macht Schule

Neue Lernbegleitmaterialien für den Regelunterricht bringen die 13 Regeln des Zusammenlebens in Oberösterreichs Klassenzimmer   „Integration kann nur gelingen, wenn wir selbstbewusst wissen, wofür wir stehen und was unser Zusammenleben ausmacht. Wir müssen aber auch den Zuwanderern klar sagen, was wir von ihnen erwarten. Mit …

„Wer alt genug ist, gewalttätig zu sein, ist alt genug, bestraft zu werden!“

Gewalttat durch elf und zwölfjährige Mädchen in Wels-Land zeigt dringenden Handlungsbedarf – Dörfel fordert wiederholt Senkung der Strafmündigkeit auf zwölf Jahre   Der heutige Medienbericht über eine brutale Gewalttat im Bezirk Wels-Land macht einmal mehr deutlich, dass bei der Strafmündigkeit dringender Handlungsbedarf besteht. Eine …
Zum Inhalt springen