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Rasche Hilfe: Oberösterreich lässt niemanden in der Kälte zurück

Land aktiviert zusätzliche Notschlafplätze für wohnungslose Menschen

Ganz Österreich erlebt derzeit eine Kältewelle mit sibirischen Temperaturen von bis zu minus 28 Grad. Solche Tiefsttemperaturen stellen eine ernsthafte Gefahr für viele Menschen dar, besonders für jene, die kein festes Dach über dem Kopf haben. Das Land Oberösterreich reagiert rasch: Ein vorreserviertes Quartier wird aktiviert und zusätzliche Schlafplätze bereitgestellt.

Die aktuelle Kältewelle mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt kann lebensgefährlich sein. Niemand in Oberösterreich soll bei minus 10, minus 15 oder noch tieferen Temperaturen im Freien schlafen müssen. Die erste Kältewelle haben wir gut überstanden. Sicherheitshalber aktivieren wir jetzt aber zusätzliche Notschlafplätze, die bereits im Herbst reserviert wurden. Damit helfen wir rasch und unbürokratisch. Oberösterreich lässt niemanden in der Kälte zurück.“

– Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel

Für wohnungslose Menschen bedeutet diese Kälte eine akute Bedrohung. Jede Nacht im Freien kann lebensgefährlich sein. Dass wir jetzt zusätzliche Schlafplätze öffnen können, ist wichtig, um Menschen schnell von der Straße in die Wärme zu holen. Entscheidend ist, dass niemand abgewiesen wird und jede Person einen sicheren Platz für die Nacht findet.

– Christian Gaiseder, Geschäftsführer Sozialverein B37

 

Oberösterreich verfügt über ein dichtes Netz an Unterstützungsangeboten für wohnungslose Menschen. Dazu zählen unter anderem das Help-Mobil, das Kältetelefon, Wärmestuben, Tageszentren sowie Notschlafstellen. Angesichts der anhaltenden Kälte wird nun ein zusätzliches Quartier mit Schlafstellen aktiviert, das bereits im Herbst gezielt für solche Wetterlagen vorreserviert wurde. Damit stehen ausreichend Betten zur Verfügung, um rasch und unbürokratisch jenen Schutz zu bieten, die Hilfe brauchen.

Die enge Zusammenarbeit mit den Sozialorganisationen garantiert, dass Hilfe dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird. Gleichzeitig appelliert das Land an die Bevölkerung, aufmerksam zu sein: Wer Menschen in akuter Not bemerkt, wird gebeten, das Kältetelefon oder den Notruf zu kontaktieren. Jeder Hinweis kann helfen, Leben zu retten.

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