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20 neue Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung entstehen in Buchkirchen. Am Foto v.l.: Caritas-Vorstand Martin Gruber, Geschäftsleiterin Begleitung und Teilhabe Katharina Sturmaier, Interessenvertreter der Caritas invita, Sozial-Landesrat Christian Dörfel (Mitte), Stefan Pimmingstorfer (design. Caritas-Direktor), Wolfgang Wimmesberger (Wimmesberger Architekten), Markus Roithner (max architektur), Clemens Schütz (Caritas-Bauprojektleiter), Bgm. Nikon Baumgartner (Buchkirchen). Foto: Land OÖ/Andreas Krenn
20 neue Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung entstehen in Buchkirchen. Am Foto v.l.: Caritas-Vorstand Martin Gruber, Geschäftsleiterin Begleitung und Teilhabe Katharina Sturmaier, Interessenvertreter der Caritas invita, Sozial-Landesrat Christian Dörfel (Mitte), Stefan Pimmingstorfer (design. Caritas-Direktor), Wolfgang Wimmesberger (Wimmesberger Architekten), Markus Roithner (max architektur), Clemens Schütz (Caritas-Bauprojektleiter), Bgm. Nikon Baumgartner (Buchkirchen). Foto: Land OÖ/Andreas Krenn

Land Oberösterreich und Caritas errichten weitere 20 Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung

Ausbauprogramm des Landes wird schrittweise umgesetzt – Eröffnung eines Therapeutischen Wohnhauses in Buchkirchen Ende 2026

Das Sozialressort treibt mit starken Partnern den Ausbau der Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung voran. Bei einem Spatenstich haben das Land Oberösterreich und die Caritas Oberösterreich den Startschuss für den Bau des neuen Therapeutischen Wohnhauses in Buchkirchen gegeben. Künftig werden hier 20 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ein unterstützendes Zuhause finden. Die Eröffnung ist Ende 2026 geplant.

 „Wir wollen, dass Menschen mit Beeinträchtigung in Oberösterreich ein Leben mit Würde und nach Möglichkeit sehr selbstbestimmt führen können. Dazu gehören auch passgenaue Wohnplätze mit ausreichender Betreuung. Wir treiben das Bauprogramm daher konsequent voran, alleine in den kommenden Jahren entstehen 200 neue Wohnplätze“, kündigt Soziallandesrat Christian Dörfel an.

 „Ziel ist, dass die Bewohner/innen psychisch stabil werden und lernen, Selbstverantwortung zu übernehmen. Unser Anspruch ist nicht Dauerbetreuung, sondern Unterstützung, die befähigt, wieder eigenständig durchs Leben gehen zu können“, so der designierte Direktor der Caritas Oberösterreich Stefan Pimmingstorfer.

 Schon seit 17 Jahren bietet die Abteilung invita der Caritas OÖ in Buchkirchen ein vielfältiges Beschäftigungsangebot für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Das neue Therapeutische Wohnhaus entsteht unmittelbar daneben und schafft damit ideale Voraussetzungen für die künftigen Bewohner/innen. Ob in der Areal- und Gebäudepflege, im Garten oder in der hauseigenen Küche – je nach Interesse und Fähigkeiten können sich die Bewohner/innen aktiv einbringen. Zusätzlich stehen eine Holz- und eine Kreativwerkstätte zur Verfügung, in denen unter anderem Industriearbeiten für renommierte Partnerfirmen durchgeführt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Integrativen Beschäftigung in Unternehmen in der Region, mit denen die Caritas bereits jetzt erfolgreich zusammenarbeitet.

Ein multiprofessionelles Team – bestehend aus 20 Fachkräften – begleitet die Bewohner/innen rund um die Uhr. „Unser therapeutisches Konzept verbindet eine klare Tagesstruktur mit psychosozialer Begleitung und individuell abgestimmten Angeboten wie Gesprächsgruppen, Alltagsorientierung und Beschäftigungstherapie“, erklärt August Hinterberger, Leiter des invita-Wohnbereichs der Caritas. Die ökologische Holzbauweise und die nachhaltige Energieversorgung machen das dreigeschossige Gebäude zudem zu einem Vorzeigeprojekt für klimafreundliches Bauen in Oberösterreich.

Ausbauplan 2026/27 schafft weitere 200 Wohnplätze fü Menschen mit Beeinträchtigungen

Die 20 neuen Plätze sind Teil des Aubauprogramms Wohnen für Menschen mit Beeinträchtigung. Dieses von Landeshauptmann Thomas Stelzer in Auftrag gegebene Ausbauprogramm wird auch 2026/27 fortgeführt. Schwerpunkt wird im kommenden Programm das „passgenaue Wohnen“ sein, bei dem Klient/innen aus vollbetreuten Wohneinrichtungen in alternative Wohnformen wechseln können und somit mehr Selbstbestimmung haben. Die vollbetreuten Einrichtungen werden damit für jene frei, die einen verstärkten Betreuungsbedarf haben.

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