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Land Oberösterreich sowie Städte- und Gemeindebund werden kollektivvertragliche Gehaltserhöhungen im Sozialbereich übernehmen

Land OÖ, Städte- und Gemeindebund nehmen 42 Mio. Euro in die Hand für die Bereiche Pflege und Menschen mit Beeinträchtigungen

„Das soziale Netz in Oberösterreich wird wesentlich von den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Sozialwirtschaft getragen. Wir wollen daher den vielen Organisationen im Sozialbereich, die tagtäglich in unserem Auftrag unser Sozialsystem aktiv mitgestalten, Sicherheit geben und gleichzeitig deren Einsatz würdigen. Daher werden wir die kollektivvertraglichen Entgelterhöhungen in der Sozialwirtschaft im Sozialbereich des Landes und der Gemeinden übernehmen“, so Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel, der sich gemeinsam mit dem stv. Städtebund-Vorsitzenden Bgm. Dr. Andreas Rabl und Gemeindebundpräsidenten LAbg. Bgm. MMag. Christian Mader auf dieses Vorgehen geeinigt hat.

 

„In diesen schwierigen Zeiten steigen nicht nur die Kosten, sondern auch die Arbeitsbelastung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die durch den Kompromiss gefundene Erhöhung wird auch von den Städten übernommen. Ich freue mich, dass die wertvolle Arbeit und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Kompromissfindung berücksichtigt wurden. Der Abschluss für zwei Jahre schafft darüber hinaus Planungssicherheit für die Gebietskörperschaften.“ – Stv. Städtebund-Vorsitzender Bgm. Dr. Andreas Rabl

 

„Auch wenn die Einnahmensituation für das kommende Jahr 2025 und darüber hinaus nur als extrem schwierig bezeichnet werden kann, sind wir bereit, die doch deutliche und nachhaltige Gehaltsanpassung in der Sozialwirtschaft mitzutragen, um so auch unsere Anerkennung und unseren Respekt für die ausgezeichnete Arbeit und engagierte Leistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sozialsystem unter Beweis zu stellen.“ – Gemeindebund-Präsident Christian Mader

 

Zuletzt haben sich die Vertreter/innen der Sozialwirtschaft Österreich und die Gewerkschaft auf eine Steigerung von 4% der Ist- und Mindestgehälter geeinigt. Damit verbunden sind für die vielen Unternehmen und Organisationen im privaten, meist gemeinnützigen, Sozialbereich Steigerungen der Personalkosten.

 

Das Land Oberösterreich sowie der Städte- und Gemeindebund, als wesentlicher Auftraggeber im Sozialbereich, werden, insbesondere dort, wo im Auftrag des Landes und der Gemeinden Leistungen erbracht werden, die dadurch entstehenden Personalmehrkosten abdecken. Es sind knapp 42 Mio. Euro, die das Land Oberösterreich, die Städte und die regionalen Träger sozialer Hilfe übernehmen.

 

Dabei geht es um die Alten- und Pflegeheime der Städte und der Sozialhilfeverbände sowie um private und konfessionelle Träger in der Altenpflege und Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigungen.

 

„Die vereinbarten Gehaltserhöhungen sollen nicht zu Lasten der Angebote und deren Qualität und schon gar nicht zu Lasten der betreuten Personen gehen“, unterstreicht Landesrat Dörfel abschließend.

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