Aktuelles.

25 Jahre Regionalstelle OÖ für EU-Programme

Über 1,3 Millionen Euro für Jugendprojekte im Jahr 2025

Seit einem Vierteljahrhundert unterstützt die Regionalstelle Oberösterreich für EU-Programme junge Menschen dabei, internationale Erfahrungen zu sammeln und gesellschaftliches Engagement zu stärken. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens zieht die Anlaufstelle für Erasmus+ Jugend und das Europäische Solidaritätskorps (ESK) eine positive Bilanz: Allein im Jahr 2025 flossen insgesamt 1.310.015,50 Ꞓ an EU-Fördermitteln nach Oberösterreich.

„Erasmus+ Jugend und das Europäische Solidaritätskorps machen europäische Werte wie Solidarität, Offenheit und Zusammenarbeit für junge Menschen erlebbar. Gleichzeitig bekommen die Jugendlichen die Chance, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. Wer im Ausland lebt und arbeitet, sammelt Erfahrungen, die weit über das Klassenzimmer hinausgehen.“ 

– Jugend-Landesrat Dr. Christian Dörfel

38 Auslandsfreiwillige und 30 internationale Engagierte in OÖ

2025 nutzten 38 junge Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst im Ausland zu absolvieren. Gleichzeitig engagieren sich 30 junge Menschen aus ganz Europa in sozialen und gemeinnützigen Projekten in Oberösterreich.

Beispiele reichen von einem italienischen Freiwilligen in einem Charity-Shop über eine sehbeeinträchtigte Serbin in einer Einrichtung der Caritas bis hin zu einer französischen Freiwilligen im Pflegebereich der Diakonie. Diese gelebte europäische Zusammenarbeit bringt nicht nur interkulturellen Austausch, sondern stärkt auch Solidarität und gesellschaftliches Engagement.

 

EU-Programme als Motor für Engagement

Die Programme Erasmus+ Jugend und das Europäische Solidaritätskorps (ESK) richten sich an junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren. Sie ermöglichen sowohl internationale Einsätze als auch lokale Projekte. Diese werden finanziell unterstützt, sodass die Teilnahme, Organisation und Umsetzung für Jugendliche und Einrichtungen gut realisierbar sind.

 

Auszeichnung für oberösterreichisches Engagement

Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung ist der Verein SUPPORT4youth mit Sitz in Oberösterreich, der mit dem 10. Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet wurde. Der Verein realisiert zahlreiche EU-Jugendprojekte und unterstützt sowohl Teilnehmende als auch Organisationen bei der Umsetzung. Projektleiter Christof Buchegger wurde zudem als Erasmus+ Botschafter 2024 geehrt.

 

Nächster Höhepunkt: Europäische Jugendwoche 2026

Von 24. April bis 1. Mai 2026 findet europaweit die Europäische Jugendwoche statt. Unter dem Motto „Solidarität und Fairness“ werden nicht nur Initiativen und Projekte sichtbar gemacht, sondern auch 30 Jahre freiwilliges Engagement in Europa gefeiert. Organisationen und Gemeinden sind eingeladen, ihre Aktivitäten auf einer europäischen Plattform zu präsentieren. Die Teilnahme ist kostenlos und unkompliziert – jede Aktion zählt: https://erasmusplus.oead.at/de/inspiration-wirkung/veranstaltungen/europaeische-jugendwoche

 

Jetzt aktiv werden!

Für die nächste Einreichfrist im Herbst 2026 stehen noch ausreichend Fördermittel für internationale und regionale Jugendprojekte zur Verfügung. Interessierte Jugendliche und Organisationen erhalten nähere Informationen online über Erasmus+ Jugend und das Europäische Solidaritätskorps oder direkt bei der Regionalstelle Oberösterreich.

 

Info & Kontakt

Regionalstelle OÖ für EU-Programme: Erasmus+ Jugend & Europäisches Solidaritätskorps (ESK)
ein Angebot des JugendService des Landes OÖ
Susanne Rosmann
Verein4YOUgend, Hauptstraße 51–53, 4040 Linz
0732 77 10 30 12 | susanne.rosmann@4yougend.at
Weitere Infos: www.jugendservice.at/foerderungen-eu

Diesen Beitrag teilen

Weitere Themen

Ausbauprogramm läuft: OÖ-Plan wird konsequent umgesetzt

15 neue integrative Wohnplätze in Linz für Menschen mit Behinderungen „Als wirtschaftlich starkes Bundesland haben wir eine besondere soziale Verantwortung. Mit dem Ausbauprogramm von Wohnplätzen für Menschen mit Behinderungen kommen wir dieser Verantwortung nach und setzen unseren konsequenten Weg fort. Zugleich haben wir die …
Heike Schütz-Krennbauer hat im Dezember die Leitung der Oö. Altenbetreuungsschule übernommen.

Heimleiterausbildung zurück in Oberösterreich: FH OÖ und Altenbetreuungsschule starten neuen Hochschullehrgang

Neue Kooperation stärkt Führungskräfte-Ausbildung in der Pflege – Start des Lehrgangs im Oktober 2026 Oberösterreich setzt einen weiteren Schritt im Rahmen der Fachkräftestrategie Pflege: Die gesetzlich vorgeschriebene Heimleiterausbildung für Alten- und Pflegeheime wird künftig wieder direkt in Oberösterreich angeboten. Möglich macht das eine neue …

Integrationskonferenz 2026: Orientierung geben. Klarheit schaffen.

Radikalisierung im Netz als schleichende Gefahr „Wer dauerhaft Teil unserer Gesellschaft sein möchte, muss Deutsch lernen, arbeiten gehen und unsere Werte und Gesetze respektieren. Mit dem neuen Integrationspflichten-Gesetz schaffen wir einen verbindlichen Rahmen, der Integration stärkt und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert. Gleichzeitig geht es auch …
Foto: Horst Einöder

Internationaler Tag der Pflege: Oberösterreich setzt auf Ausbildungs-Rekorde und moderne Pflegekonzepte

LR Dörfel: „Wir haben die Lage im Griff!“ Oberösterreich setzt seinen konsequenten Kurs im Pflegebereich fort: Mit einer umfassenden Fachkräftestrategie, der Unterstützung der Sozialhilfeverbände durch ALTER OÖ sowie dem Ausbau digitaler Lösungen und neuen Modellen im Rahmen der „Betreuungsarchitektur 2040“ stellt sich das Sozialressort …

LR Christian Dörfel besucht Betreutes Wohnen und Treffpunkt des Arbeitersamariterbunds Linz

Niederschwellige Unterstützung sichert Wohnungserhalt und hilft Menschen in schwierigen Lebenslagen Menschen in schwierigen sozialen Situationen benötigen oft rasche, unbürokratische und wohnortnahe Unterstützung. Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel besuchte daher das Betreute Wohnen und den Treffpunkt des Samariterbunds der Stadt Linz in der Freistädterstraße 317. Die …

Pionier der Gehörenlosenvertretung – Oberösterreich trauert um Peter Dimmel

Mit großer Betroffenheit reagiert Oberösterreich auf das Ableben von Prof. Peter Dimmel. Der Künstler, langjährige Interessenvertreter gehörloser Menschen und Wegbereiter der Österreichischen Gebärdensprache ist am 5. Mai 2026 verstorben. „Mit Peter Dimmel verliert Oberösterreich einen beeindruckenden Menschen, der mit großer Beharrlichkeit und großem persönlichen …
Zum Inhalt springen