Aktuelles.

Foto: Horst Einöder
Foto: Horst Einöder

Jetzt „Sorgende Gemeinschaft“ werden:

Land Oberösterreich sucht engagierte Gemeinden für ein selbstbestimmtes Altern in vertrauter Umgebung

Das Land Oberösterreich lädt Gemeinden ein, sich als „Sorgende Gemeinschaft“ zu bewerben und gemeinsam neue Wege in der Begleitung und Betreuung älterer Menschen zu gehen. Ziel ist es, lokale Netzwerke aus Gemeinden, Pfarren, Ehrenamt, Vereinen und professionellen Diensten aufzubauen bzw. weiterzuentwickeln, damit ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Das Regionalmanagement OÖ  begleitet im Auftrag des Landes Oberösterreich die teilnehmenden Gemeinden fachlich bei der Umsetzung.

„Wir wollen, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Dafür braucht es ein gutes Zusammenspiel zwischen ehrenamtlicher Begleitung und professionellen Angeboten. Mit den „Sorgenden Gemeinschaften“ schaffen wir genau diesen Rahmen. Ich lade daher alle interessierten Gemeinden ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen und sich als „Sorgende Gemeinschaft“ zu bewerben. Gemeinsam stärken wir den Zusammenhalt vor Ort, schaffen Lebensqualität bis ins hohe Alter und entlasten die Familien .“

– Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel

 

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Die demografische Entwicklung macht neue Wege in der Begleitung und Betreuung älterer Menschen notwendig. „Sorgende Gemeinschaften“ setzen auf ein enges Zusammenspiel von professionellen Dienstleistungen, familiärer Unterstützung, organisiertem Ehrenamt und persönlichem Engagement. Sie schaffen lokale Netzwerke, die bestehende Angebote koordinieren, Menschen miteinander verbinden und soziale Teilhabe fördern. Ein „Kümmerer“ vor Ort sorgt dafür, dass Angebote vernetzt und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.

 

Starthilfe zur Entwicklung durch das Regionalmanagement OÖ

Die Begleitung zum Start einer „Sorgenden Gemeinschaft“ erfolgt über das Regionalmanagement OÖ. Berücksichtigt werden dabei die regionalen Unterschiede, um passgenaue Lösungen zu ermöglichen. Die Bezeichnung der jeweiligen „sorgenden Gemeinschaft“ kann von den Gemeinden frei gewählt werden und an die regionalen Besonderheiten sowie bestehenden Strukturen angepasst werden. Ziel für 2026 sind 30 Initiativen in ländlichen Regionen.

Kontaktpersonen des Regionalmanagements OÖ:

  • Ansprechperson für die Regionen Vöcklabruck-Gmunden, Linz/Linz-Land, Steyr-Kirchdorf
    Mag.a  Irene Schuster (E-Mail: irene.schuster@rmooe.at / Tel.: +43 664 84 81 230)
  • Ansprechperson für die Regionen Innviertel-Hausruck, Wels-Eferding, Mühlviertel
    Daniela Wimmer (E-Mail: daniela.wimmer@rmooe.at / Tel.: +43 664 96 93 520)

Diesen Beitrag teilen

Weitere Themen

Wiener Auszeit-WG kann nur ein erster Schritt sein

Bund muss endlich einen wirksamen Rechtsrahmen für straffällige Unmündige schaffen Der Start der Wiener Auszeit-WG zeigt aus Sicht von Jugend-Landesrat Dr. Christian Dörfel, dass beim Umgang mit strafunmündigen Intensivtätern dringender Handlungsbedarf besteht. Einzelne Maßnahmen der Länder könnten jedoch keinen österreichweit einheitlichen Rechtsrahmen ersetzen. „Die …

DigiCamp 2026: Programmieren, produzieren, probieren

Jugend-Landesrat Dörfel besucht Feriencamp des Landes OÖ in Hagenberg, wo Jugendliche digitale Zukunft gestalten Beim DigiCamp 2026 des JugendService des Landes Oberösterreich erwerben Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren praxisnahe Digitalkompetenzen – von der Programmierung eigener Apps und Games bis zum Bau von Robotern. …

Inklusives Oberösterreich holt Menschen mit Behinderungen in die Mitte der Gesellschaft

Oberösterreich stärkt die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den zentralen Lebensbereichen Arbeit, Wohnen und Ehrenamt   In diesem Monat wird weltweit auf die Rechte, Leistungen und gesellschaftliche Vielfalt von Menschen mit Behinderungen aufmerksam gemacht. Oberösterreich gilt dabei als Vorreiter und verfolgt ein klares …
Foto: Land Steiermark / Resch

Endlich vom Reden ins Tun kommen: Straftaten müssen auch für unter 14-Jährige Konsequenzen haben

Angesichts der steigenden Kinder- und Jugendkriminalität fordert Jugend-Landesrat Dr. Christian Dörfel den Bund auf, endlich konkrete gesetzliche Maßnahmen zu setzen. Die jüngsten Vorschläge des Justizministeriums könnten dabei nur ein erster Schritt sein. „Unser Rechtsstaat darf nicht länger zusehen, wenn immer jüngere Täter strafbare Handlungen …

Umsetzung der Betreuungsarchitektur 2040 im Bezirk Freistadt beginnt: „Wohnen im besten Alter“ in Unterweißenbach schafft moderne Wohnform für ältere Menschen

Direkte Anbindung an das Bezirksseniorenheim schafft ideale Voraussetzungen für bedarfsgerechte Betreuung und Pflege Im Ortszentrum von Unterweißenbach soll auf einer rund 3.000 Quadratmeter großen Fläche nach dem Modell der WSG unter dem Titel „Wohnen im besten Alter“ ein zukunftsweisendes Wohnprojekt mit 22 barrierefreien Wohnungen …

Neues Tageszentrum in Andorf ergänzt bestehende Betreuungsmodelle und schafft Entlastung von pflegenden Angehörigen

In Anwesenheit von Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel, dem Obmann des Sozialhilfeverbandes Schärding Dr. Florian Kolmhofer und dem Andorfer Bürgermeister Karl Buchinger wurde Anfang Juli das neue Tageszentrum in Andorf offiziell eröffnet. Die barrierefreien Räumlichkeiten befinden sich im Erdgeschoss des Bezirksalten- und Pflegeheimes und bieten …
Foto: Horst Einöder
Foto: Horst Einöder
Zum Inhalt springen